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Muss ich etwas dafür tun, damit mein Pferd problemlos über den Winter kommt? Die Antwort ist ganz klar ja! Die meisten Pferdebesitzer haben Angst, dass ihr Pferd Probleme mit der Kälte hat. Das stimmt aber nur in zweiter Linie: Pferde haben Probleme mit der Nässe und Feuchtigkeit im Winter.
Um dies zu verstehen, muss man ein bisschen weiter ausholen: Pferde regulieren ihre Körpertemperatur durch ein so genanntes Thermoregulationssystem, sie sparen sehr effektiv Energie und beugen gleichzeitig dem Wärmeverlust vor. Um das zu erreichen, verengen sich die Hautgefäße, dadurch verringert sich die Hautdurchblutung, der Wärmeverlust über die Haut nimmt deutlich ab. Um ein Luftpolster um Ihren Körper entstehen zu lassen, richten die Pferde ihre Körperbehaarung auf, dies wirkt genau wie das eigene Körperfett isolierend. Drei Punkte sind somit unbedingt erforderlich, für ein Überwintern eines Pferdes: - Das Pferd hat jederzeit die Möglichkeit, zwischen draußen und einem geschützten und trockenen Ort zu wählen.
- Ab Herbst wird das isolierende Winterfell durch die Fütterung unterstützt.
- Störungen des Felles, wie zum Beispiel durch Scheren oder Waschen, vermeiden.
Das Futter Das Futter für Pferde sollte ab Oktober hochwertige Proteine, Vitamine und Fette enthalten. Bierhefeprodukte und Leinsamen sind in diesem Zusammenhang ein optimales Ergänzungsfutter. Das heißt auch, dass das Raufutter durch entsprechende Kraftfutterzugaben ergänzt wird, gerade ältere Pferde dürfen den Winter etwas molliger erleben. Grundsätzlich gilt für das Futter: Viel Energie (Kohlenhydrate und Fette), wenig Eiweiß. Die Pflege Kontrollieren Sie bei älteren Pferden regelmäßig das Gebiss, es nützt den Pferden wenig, wenn sie das beste Futter erhalten, es jedoch nicht kauen können. Zahnprobleme können gerade bei Ressourcenansammlung für den Winter schädlich sein. Auch Wurmkuren sind pflicht. Ab in den Trockner! Nach dem Reiten trocknen Sie bitte Ihr Pferd mit Frotteehandtüchern, optimal ist die Benutzung einer Abschwitzdecke oder die Verwendung von Wärmelampen. Mein Pferd friert! Die Nässe muss mit einem Schweißmesser herausgedrückt werden, danach muss es gründlich mit dem Frotteehandtuch abgetrocknet werden. |