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Während eines Sprungs verlagert sich der Schwerpunkt des Pferdes nach vorn, da das Pferd bei einem Sprung Kopf und Hals möglichst weit nach vorne streckt. Dies bedeutet, dass bei jedem Sprung der Sitz des Reiters verändert werden muss.Anfangs, wo man nur über auf den Boden liegenden Stangen reitet, fällt dies noch nicht allzu sehr auf. Bei niedrigeren Hindernissen (<60cm) springt das Pferd mehr nach vorn, bei höheren Hindernissen hingegen springt das Pferd deutlich mehr in die Höhe als in die Weite. Sobald aber ein höheres Objekt übersprungen werden soll (ab ca. 60cm), so muss der Reiter sich vom Sattel lösen. Sinn ist es, immer im Gleichgewicht mit dem Pferd zu sein, um problemlos über die verschiedenen Hindernisse hinwegzukommen.

Parcoursspringen
Wenn ein Reiter in der Lage ist kleine Hindernisse problemlos zu absolvieren folgt die nächste Stufe des Springreitens. Es handelt sich hierbei um die am weitesten verbreitete Art: Das Parcoursspringen.
Üblicherweise werden 10 Hindernisse aufgestellt, die es in einer bestimmten Reihenfolge gilt zu überspringen.
Zu Beginn geht der Reiter die Strecke zu Fuß ab, dabei muss er sich die Reihenfolge der Hindernisse merken und wie sie anzureiten sind. Es gibt verschiedene Schwierigkeitsgrade beim Springreiten, demnach sind die Turniere auch unterschiedlich ausgerichtet.
Kombinationen von mehreren Hindernissen sind daher meist nur in den schwierigeren Klassen zu finden.

 

 

Es gibt sehr viele verschiedene Hindernisse,

einige klassische sind:

  • Planken
  • Triplebarre
  • Strohballen
  • Gatter
  • Steilsprung
  • Oxer

 

 
Pferd im Sprung
 
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